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Die 10 besten WAF-Anbieter
Umfassender Schutzumfang: Abwehr von OWASP-Top-10-Risiken und Zero-Day Exploits sowie nahtlose Upgrade-Optionen für Bot Management, API Security und DDoS-Schutz.
24/7 Security Operations Center (SOC): Rund-um-die-Uhr-Überwachung und Expertenunterstützung mit kurzen Reaktionszeiten im Bedarfsfall.
Compliance-Konformität: Einhaltung strenger Standards wie DSGVO, NIS-2, DORA und branchenspezifischer Vorgaben.
Umfassende Zertifizierungen: Nachweise wie ISO 27001 (auf Basis BSI IT-Grundschutz), BSI C5 Typ 2 oder PCI DSS.
Sichere Jurisdiktion: Rechtssitz und Betrieb in der EU/DE zur Vermeidung von Risiken durch Drittlandzugriffe (z. B. via CLOUD Act oder FISA 702).
Flexible Deployment-Modelle: Integration in bestehende Infrastruktur unabhängig vom Hosting-Modell (lokale Rechenzentren, Hosting-Infrastrukturen von Drittanbietern, Private und Public Clouds) – ohne zusätzliche Hard- oder Software und ohne Änderungen an vorhandenen Webanwendungen.
Betriebs- und Support-Modell: Self Service, ergänzender Managed WAF Service für Konfiguration, Testing und Betrieb.
Kostenmodell: Transparente Preise auf Basis von Traffic, Regel- oder Request-Anzahl sowie Service-Level.
KRITIS-Eignung: Spezialisierung auf die hohen Anforderungen kritischer Infrastrukturen, etwa aus den Sektoren Finanzen, Gesundheit und Public.
Transparenz & Reporting: Detaillierte Einblicke in Angriffsvektoren und Filtermaßnahmen (z. B. via Dashboard oder SIEM-Integration).
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht etablierter WAF-Anbieter – von spezialisierten europäischen Security-Providern bis hin zu globalen Cloud-, CDN- und Hyperscaler-Anbietern. Die Nennung der Anbieter und Funktionen stellt eine Auswahl dar und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit; alle Angaben wurden nach bestem Wissen und Gewissen auf Basis offizieller Herstellerinformationen, Dokumentationen und einschlägiger Wikis zusammengestellt, jedoch ohne Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit.
Myra Security ist ein deutscher Spezialanbieter, dessen Portfolio WAF, Bot Management, DDoS Protection und abgesichertes Content Delivery Network (CDN) umfasst. Die Services richten sich vor allem an stark regulierte Organisationen aus den Sektoren KRITIS, Finanzen, Gesundheit und Public, die höchste Ansprüche an Sicherheit, Performance und Compliance stellen. Die cloudbasierte Myra Application Security schützt Webanwendungen und APIs vor OWASP-Top-10-Risiken, Zero-Day-Exploits, Bot-basierten Attacken und komplexen Layer‑7‑Angriffen. Die digital souveränen Lösungen arbeiten rechtssicher DSGVO-konform und erfüllen strengste Sicherheits- sowie Datenschutzstandards.
Schutz von Webanwendungen und APIs unabhängig vom Hosting-Modell von Banken, Versicherern, Behörden, Gesundheitseinrichtungen und kritischen Infrastrukturen mit höchsten Compliance-Anforderungen.
Umfassend zertifiziert: BSI-qualifiziert, ISO 27001 (auf Basis von BSI IT-Grundschutz), BSI C5 Typ 2 und PCI-DSS-zertifiziert
Optionaler Fully Managed WAF Service mit deutschem 24/7 SOC und dediziertem KRITIS-Fokus – inklusive maßgeschneiderter Regelpflege und kontinuierlichem Tuning.
Integration von WAF, DDoS-Schutz, Bot Management und CDN in einer souveränen Plattform zur konsequenten Absicherung komplexer Web- und API-Landschaften.
Entwicklung, Betrieb und Rechtssitz in Deutschland
DSGVO-, NIS‑2- und DORA-konform, optimiert für stark regulierte Branchen.
Unterliegt keiner US-Jurisdiktion (CLOUD Act / FISA 702) und unterstützt digitale Souveränität und Datenhoheit.
Radware bietet mit Cloud WAF und Cloud WAAP Schutz für Webanwendungen und APIs, einschließlich Bot Management, Client-side Protection und L7-DDoS-Mitigation. Der israelisch-US-amerikanische Anbieter adressiert insbesondere Unternehmen mit komplexen Multi-Cloud- und Hybrid-Umgebungen. Die Cloud WAF analysiert den Datenverkehr, lernt legitimes Verhalten und blockiert böswillige Aktivitäten. Auch ein Managed Service steht zur Verfügung.
Carrier, Enterprise-Kunden, Hosting-Provider sowie Organisationen mit hybriden Multi-Cloud-Infrastrukturen und verteilten Applikationslandschaften.
Cloud WAF mit OWASP-Top‑10‑Abdeckung und AI/ML-gestützter Erkennung von Zero-Day-Exploits.
Cloud WAAP mit zentralem Management von WAF, API Security, Bot Management und DDoS.
Managed Service-Option für Kunden, die Betrieb und Tuning auslagern möchten.
Globaler Anbieter mit Sitz in Israel und USA.
DSGVO-Konformität via Angemessenheitsbeschluss (Israel) und EU-US Data Privacy Framework (USA).
US-Sparte unterliegt CLOUD Act / FISA 702 (Drittlandrisiko).
Die Deutsche Telekom bietet in der Open Telekom Cloud neben Anti-DDoS eine Web Application Firewall (WAF) an, die Webanwendungen in der europäischen Cloud-Umgebung des Anbieters schützt. Der WAF-Dienst ergänzt andere Security-Services wie Anti‑DDoS und Identity & Access Management. Zielgruppe sind Unternehmen, die Wert auf europäische Datensouveränität und Betrieb in deutschen Rechenzentren legen.
Cloud-Workloads in der Open Telekom Cloud, z. B. Portale, E‑Commerce-Anwendungen, Unternehmenswebsites und APIs mit EU-Datenfokus.
Schutz vor gängigen Webangriffen wie SQL Injection, Cross-Site Scripting und bösartige Dateiausführung.
Erweiterte Funktionen wie Data Masking, Rate Limiting, Black-/Whitelist und Web-Tamper-Protection.
Varianten als Shared-/Cloud-WAF und Dedicated WAF mit vordefinierten Bandbreiten und QPS-Limits.
Entwicklung, Betrieb und Rechtssitz in Deutschland.
DSGVO-, NIS-2- und DORA-konform, Betrieb in europäischen Rechenzentren.
Unterliegt keiner US-Jurisdiktion (CLOUD Act / FISA 702).
Imperva, eine US-Tochter der französischen Thales Gruppe, bietet eine WAAP-Suite mit Cloud WAF, On-Prem-WAF-Gateway, Bot Management, CDN und DDoS-Schutz. Die Application-Security-Produkte richten sich insbesondere an Organisationen mit gemischten Cloud- und On-Prem-Umgebungen. Die Cloud WAF schützt in Echtzeit vor Bedrohungen wie Cross-Site Scripting, unberechtigtem Ressourcenzugriff und Remote File Inclusion. Zudem erkennt und blockiert die WAAP-Lösung automatisierten Traffic, differenziert legitime Nutzer von bösartigen Bots und schützt so Webanwendungen und APIs vor Credential Stuffing, Scraping, Klickbetrug und weiteren Bot-Angriffen.
Unternehmen mit komplexen Web- und API-Workloads, die tief integrierte WAAP- und DDoS-Funktionen benötigen.
Cloud WAF mit Abdeckung typischer Webangriffe (OWASP Top 10) und Schutz vor Zero-Day Exploits.
WAF-Gateway für On-Prem-Deployment mit ML-gestützter Erkennung automatisierter Angriffe und Bot Traffic.
Verzahnung mit Bot Management und DDoS-Schutz für einen einheitlichen Application-Security-Stack.
US-Anbieter, Tochter der französischen Thales-Gruppe.
DSGVO-Konformität über EU-US Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln.
US-Operative unterliegt CLOUD Act / FISA 702 (Drittlandrisiko).
Akamai kombiniert sein weltweites CDN mit WAAP-Funktionen (WAF, Bot Management, API Security) und DDoS-Services. Das Edge‑Netzwerk, das in über 130 Ländern präsent ist, prüft den Traffic bereits am Netzwerkrand auf Bedrohungen. Der Akamai App & API Protector schützt Webanwendungen und APIs unter anderem vor OWASP-Top-10-Risiken wie SQL Injection, schädlichen Bot-Aktivitäten und DDoS-Angriffen.
Globaler E‑Commerce, Medien/Streaming, SaaS- und Finanzplattformen mit globaler Präsenz.
App & API Protector mit Schutz vor OWASP-Top‑10‑Risiken, schädlichen Bots und L7-DDoS-Attacken.
Hybrid-Ansatz zur Absicherung verschiedener Cloud-Umgebungen und On-Prem-Infrastrukturen.
Nahtlose Integration mit weiteren Akamai-Sicherheits- und Performance-Lösungen.
US-Anbieter mit Rechtssitz in den USA und globaler Infrastruktur.
Umfangreiche Zertifizierungen (u. a. PCI DSS, SOC 2) und SCC/EU-US Data Privacy Framework für DSGVO-Konformität.
Unterliegt CLOUD Act und FISA 702, wodurch ein DSGVO-Risikoprofil für EU-Kunden besteht.
Azure WAF schützt Webanwendungen, die über Azure Application Gateway, Azure Front Door oder Azure CDN bereitgestellt werden. Die WAF-Lösung erfordert keine zusätzliche Hardware und kann mit DDoS-Schutz und Monitoring von Azure kombiniert werden. Azure-Kunden können eigene Regelsätze erstellen oder auf verwaltete Regelsätze zurückgreifen, um ihre Webanwendungen gegen OWASP-Risiken und weitere Bedrohungen abzusichern.
Unternehmensanwendungen, APIs und Webservices auf Azure, meist in Kombination mit Application Gateway und Azure Front Door.
Verwaltete Regelsätze mit OWASP-Abdeckung, benutzerdefinierte Regeln und Bot Protection.
Native Integration mit Azure DDoS Protection und Monitoring über Azure Monitor.
Aktivierung ohne zusätzliche Hardware, geeignet für standardisierte Enterprise-Setups.
US-Hyperscaler mit Rechtssitz in den USA und weltweiten Azure-Regionen.
DSGVO-Konformität via EU-US Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln.
Unterliegt CLOUD Act / FISA 702, relevante Restrisiken für hochsensible Daten.
Cloudflare kombiniert ein globales Anycast-Netzwerk mit WAF, Bot Management, API Security, CDN, DNS, DDoS-Schutz und Zero-Trust-Funktionen. Die Cloudflare WAF läuft im weltweiten Netzwerk des US-amerikanischen Anbieters und sitzt vor den Webanwendungen, um Echtzeitangriffe zu stoppen. Dazu nutzt die Lösung unter anderem Machine-Learning-basierte Erkennung.
SaaS-Anwendungen, Websites und APIs, die global performant und geschützt ausgeliefert werden sollen.
WAF mit Managed Rule Sets für OWASP-Top-10-Risiken, Zero-Day Exploits und Protokoll-Anomalien.
Umfangreiche Möglichkeiten für benutzerdefinierte Regeln, API-basiertes Management und integriertes Bot Management.
Hohes globales Netzwerkvolumen mit hunderten PoPs zur schnellen Auslieferung und Mitigation.
US-Unternehmen mit Rechtssitz in den USA (EU-Niederlassungen vorhanden).
DSGVO-Konformität via EU-US Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln.
Unterliegt CLOUD Act / FISA 702, damit Drittlandrisiko insbesondere für KRITIS und Public Sector.
Google Cloud Armor (GCP) bietet neben L7‑DDoS-Schutz auch WAF-Funktionen für Dienste, die über das HTTP/S Load Balancing der Google Cloud ausgeliefert werden. Der US-Hyperscaler adressiert vor allem GCP-basierte SaaS- und Webplattformen mit globaler Nutzerbasis. GCP-Kunden haben die Möglichkeit, benutzerdefinierte WAF-Regeln zu erstellen oder vorkonfigurierte Regelsätze (für OWASP-Risiken) zu nutzen und anzupassen.
GCP-basierte Web- und API-Workloads sowie global skalierende SaaS-Angebote mit hohem Traffic.
Policy-basierte WAF-Regeln mit Abdeckung typischer Webangriffe und optionaler ML-gestützter Adaptive Protection.
Enge Integration mit GCP Load Balancing, Identity-Services und Cloud CDN.
Granulare Steuerung via IP-Listen, Geo-Blocking und benutzerdefinierte Regeln.
US-Hyperscaler mit Rechtssitz in den USA und globalem Netzwerk.
DSGVO-Konformität via EU-US Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln.
Unterliegt CLOUD Act / FISA 702; datenschutzrechtliche Restrisiken für EU-Unternehmen bleiben bestehen.
Link11 bietet neben Always-on-DDoS-Schutz und Secure CDN eine WAAP-Plattform mit WAF, Bot Management und API Protection, die als Cloud-Service aus europäischen Rechenzentren bereitgestellt wird. Die Lösungen adressieren insbesondere E‑Commerce- und SaaS-Plattformen sowie geschäftskritische Webportale.
Schutz von Webanwendungen und APIs für Hosting-Provider, SaaS-Plattformen, stark frequentierte Portale, E‑Commerce und kritische Online-Services in DE/EU.
Next‑Gen-WAF mit Schutz vor OWASP-Top-10-Risiken wie Code Injection, SQL Injection und Cross-Site Scripting.
Cloudbasierte WAAP-Architektur mit Reverse-Proxy-Ansatz, Traffic-Analyse und automatischer Skalierung, ergänzt um ein Secure CDN.
KI-gestützte Erkennung und kurze Reaktionszeiten über ein 24/7-SOC.
Deutscher Anbieter mit Datenspeicherung in der EU und Fokus auf europäische Kunden.
DSGVO-konform; geeignet für regulierte Branchen in der EU.
Ohne direkte Betroffenheit durch US-Jurisdiktion hinsichtlich CLOUD Act / FISA 702.
AWS WAF schützt Webanwendungen und APIs, die über Amazon CloudFront, Application Load Balancer oder API Gateway bereitgestellt werden. Die WAF-Lösung des US-Hyperscalers eignet sich für cloud-native Workloads auf AWS und lässt sich mit dem DDoS-Schutz AWS Shield kombinieren – ohne zusätzliche Infrastruktur. AWS-Kunden können damit eigene Regelsätze erstellen und einfach auf mehrere Websites und Webapplikationen anwenden. Außerdem stehen vorkonfigurierte Regelgruppen bereit.
Cloud-native Anwendungen, Microservices, SaaS und APIs, die vollständig oder überwiegend auf AWS betrieben werden.
Regelbasierte WAF mit Managed Rule Groups (z. B. OWASP Top 10) und benutzerdefinierten Regelsätzen.
Enge Verzahnung mit AWS Shield, CloudFront, Route 53 und Infrastructure-as-Code-Ansätzen.
Hohe Skalierbarkeit und Automatisierung für dynamische Cloud-Umgebungen.
US-Hyperscaler mit Rechtssitz in den USA und global verteilten Rechenzentren.
DSGVO-Konformität via EU-US Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln.
Unterliegt CLOUD Act / FISA 702, erhöhtes Drittlandrisiko für sensible EU-Workloads.
Die Wahl des passenden WAF-Anbieters hängt maßgeblich vom Schutzbedarf der Anwendungen, dem eingesetzten Infrastruktur-Stack und den regulatorischen Rahmenbedingungen ab. Für global agierende Plattformen mit eher unkritischen Workloads können US-Hyperscaler und internationale CDN-/WAAP-Anbieter eine pragmatische, skalierbare Lösung bieten. Sobald jedoch hochsensible Daten (etwa Gesundheitsdaten, Zahlungsverkehr, behördliche Register), kritische Infrastrukturen (KRITIS) oder öffentliche Verwaltungsaufgaben betroffen sind, verschieben sich die Prioritäten deutlich: Digitale Souveränität, garantierte Datenhaltung in der EU und die Unabhängigkeit von US-Behördenzugriffen (CLOUD Act / FISA 702) werden zu harten Auswahlkriterien. In diesen Szenarien positioniert sich Myra als einer der sichersten Ansätze: Entwicklung, Betrieb und Rechtssitz in Deutschland, ein auf KRITIS-Anforderungen ausgerichtetes 24/7-SOC sowie Zertifizierungen wie ISO 27001 auf Basis von BSI IT-Grundschutz, BSI C5 Typ 2 und PCI DSS ermöglichen ein Compliance- und Schutzniveau, das US-Anbieter strukturell bedingt nur eingeschränkt rechtssicher abbilden können.
Gerade Banken, Versicherungen, Gesundheitsorganisationen und die öffentliche Hand sind auf WAF-Anbieter angewiesen, die personenbezogene und besonders schützenswerte Daten DSGVO-konform verarbeiten, strenge Aufsichtsanforderungen erfüllen und auch im Audit belastbare Nachweise liefern. Zusätzlich reduziert ein europäischer, nicht US-jurisdiktionspflichtiger Anbieter das Drittlandrisiko und damit potenzielle Konflikte zwischen DSGVO und US-Überwachungsgesetzen – ein Aspekt, der im Kontext von NIS-2, DORA und branchenspezifischen Vorgaben zunehmend von Aufsichtsbehörden und Prüfern eingefordert wird.
Entlang von Kriterien wie Datenstandort, Jurisdiktion, Compliance-Fähigkeit, Betriebsmodell (Self-Service vs. Managed Service) und Integrationsaufwand lässt sich so der passende WAF-Anbieter für nahezu jedes Anwendungsszenario finden – für besonders schützenswerte, regulierte und KRITIS-nahe Umgebungen bietet Myra dabei einen konsequent auf Sicherheit, Resilienz und regulatorische Passung ausgerichteten Ansatz.