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Engpässe im Netz vermeiden

 

In der aktuellen Corona-Ausnahmesituation sind viele Bürger auf eine verlässliche Internet-Verbindung ins Homeoffice über die letzte Meile angewiesen. Auch die Krisenkommunikation des Bundes erfolgt über weite Teile Netz-gestützt. Während von den Anwendern nun eine besonnene Nutzung des Internets gefordert ist, müssen Dienstanbieter mit höchster Performance aufwarten.

Seit dieser Woche bleiben nahezu alle Schulen in der Bunderepublik vorerst aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen – den benötigten Lernstoff sollen sich die Schüler online besorgen. Viele Unternehmen verfolgen dieselbe Strategie zum Schutz der Gesellschaft, der Mitarbeiter sowie der Business Continuity und lassen vom Homeoffice aus arbeiten. Was derzeit in Deutschland, Europa und auf vielen weiteren Teilen der Erde zur Eingrenzung von Covid-19 unternommen wird, stellt die globale Internet-Infrastruktur auf eine große Belastungsprobe.

Online-Tools und Infrastruktur sind Nutzeransturm nicht gewachsen
Das Homeoffice selbst führt zu keinen nennenswerten Lastspitzen im Netz, da hierfür meist keine großen Bandbreiten erforderlich sind. Die Anbieter von kollaborativen Online-Tools sind da schon mehr gefordert – in nur wenigen Tagen hat sich deren Nutzerbasis massiv erhöht. Wie aus einer aktuellen Meldung des britischen IT-Magazins „The Register“ hervorgeht, traten zuletzt sogar Probleme bei einzelnen Branchen-führenden Lösungen auf. Auch das deutsche IT-Fachmagazin „Golem“ berichtet von weitreichenden Ausfällen zentraler Web-Tools pünktlich zu Beginn der Homeoffice-Woche.

Im Nachbarland Österreich brachen indessen verschiedene Online-Portale für Schüler und Lehrer unter der hohen Last zusammen. In der Schweiz gelangt sogar die komplette Internet-Infrastruktur an ihre Belastungsgrenzen. Die Netzbetreiber erwägen daher, einzelne Streaming-Plattformen vom Netz zu nehmen, um wertvolle Kapazitäten freizumachen. Solchen Sanktionen will der Anbieter Netflix zuvorkommen und reduziert zu diesem Zweck die Auflösung seiner Streams. Durch diesen Schritt wolle man die benötigte Bandbreite um 25 Prozent drosseln.

Vor einschneidenden Sanktionen im Netz scheint man in Deutschland derzeit noch weit entfernt. Alle deutschen Netzbetreiber, der Branchenverband Bitkom sowie die Betreiber des DE-CIX in Frankfurt versichern einhellig, dass die deutsche Infrastruktur den Anforderungen gewachsen sei. Ob das so bleibt, wird sich zeigen.

Kritische Krisenkommunikation im Netz

Eine leistungsfähige und verlässliche Internet-Infrastruktur ist in Notsituationen dringend erforderlich, erfolgt doch die Krisenkommunikation in weiten Teilen Internet-gestützt. Bundesregierung und Gesundheitsorganisationen informieren die Bürgerschaft über die eigenen Webseiten und per Social Media. Hinzu kommen neue digitale Plattformen zur Bewältigung der Pandemie, wie etwa eine bundesweite Datenbank für freie Beatmungsplätze in Krankenhäusern und Kliniken.

Besonnene Nutzung schützt kritische Web-Apps

Kritische Online-Anwendungen gilt es zu Krisenzeiten den Vorrang im Netz einzuräumen. Hierzu trägt bereits eine besonnene Nutzung bei. In Italien stieg der Datenverkehr in den vergangenen Tagen um bis zu 70 Prozent. Verantwortlich hierfür war in erster Linie ein großes Update für das Online-Computerspiel Fortnite. Zahllose Schüler hatten das Update innerhalb kurzer Zeit heruntergeladen und so die Lastspitze verursacht, die wiederum weitaus wichtigere Dienste im Netz bremste.

Vor diesem Hintergrund sollten sich Anwender fragen, ob der neuste 4K-Blockbuster-Stream sein muss. Die Klassiker aus dem Blu-ray-Regal reichen für einen unterhaltsamen Filmabend in der Regel aus. Auch ein Buch macht sich super als Alternative zu Social Media, Gaming und Co. Auf diese Weise kann jeder einzelne Anwender dazu beitragen, wichtige Netzressourcen für kritische Anwendungen freizuhalten.

Digitale Achtsamkeit rettet Leben

„Gerade Krisenzeiten erfordern gesteigerte Achtsamkeit von uns. Im Straßenverkehr machen wir im Ernstfall auch dem Rettungswagen Platz“, erläutert Paul Kaffsack, Geschäftsführung Myra Security. „Wir müssen sicherstellen, dass genügend Kapazitäten für Krisenkommunikation, Forschung und das digitale Arbeiten im Homeoffice frei bleiben. Gleichzeitig müssen Dienstanbieter spätestens jetzt ihre Services für hohe Lastspitzen rüsten, um genügend Performance für die Bedürfnisse im Homeoffice bereitzustellen. Nur so können wir die gesundheitlichen, gesellschaftlichen wie auch wirtschaftlichen Schäden von Covid-19 eindämmen.“

Myra fängt plötzliche Lastspitzen mit wegweisender Technologie ab

Myra bietet Unternehmen, Behörden und Organisationen die erforderlichen Lösungen, um selbst in Ausnahmesituationen den Betrieb ihrer Web-Services sicherzustellen. Die hochperformante Myra-Plattform ermöglicht Webseiten und Online-Tools, auch massive Lastspitzen problemlos zu meistern. Auf Myra vertrauen unter anderem die Bundesregierung, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sowie das Bundesministerium für Gesundheit (BMG).

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