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Was sind
Hype-Sales-Bots?

Bei Verkäufen streng limitierter Produkte oder Konzert-Tickets angesagter Künstler müssen Interessenten im Internet oft innerhalb von Minuten nach Verkaufsbeginn zuschlagen, um nicht leer auszugehen. Besonders ärgerlich ist es aber, wenn Produkte nach kürzester Zeit ausverkauft sind und bald darauf zu Wucherpreisen auf anderen Websites oder Auktionsportalen wieder angeboten werden. Solche Fälle lassen auf den professionellen Einsatz von Bots schließen, die automatisiert große Mengen der knappen Ware in wenigen Sekunden beziehen.


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Hype-Sales-Bots: eine Definition

Unternehmen setzen sogenannte Hype Sales als gezieltes Marketinginstrument ein. Dabei werden Tickets für begehrte Events nur in begrenztem Umfang auf den Markt geworfen, um den Kaufanreiz zu erhöhen. Das funktioniert analog mit beliebigen Produkt-Launches, Neuauflagen, Sondereditionen und dergleichen. Nicht selten werden die begehrten Waren jedoch kurze Zeit später auf Onlineplattformen zu horrenden Preisen abermals gehandelt.

Der Hintergrund: Bot-Betreiber wissen das Prinzip hinter Hype Sales durchaus auszunutzen. Ganze Heerscharen automatisierter Computerprozesse schickt ein Bot-Betreiber parallel mit unterschiedlichen Identitäten und Zahlungsmitteln los und umgeht damit geschickt maximale Abgabemengen: Während sich der reale Kunde maximal ein oder zwei Exemplare sichern kann, kauft der Bot-Betreiber erfolgreich große Stückzahlen – und das ganz legal. Denn kriminell ist dieser Einsatz von Bots nicht, hier werden zu 100 Prozent valide Kreditkartennummern für den Checkout verwendet. Da die georderten Artikel darüber hinaus an unterschiedliche Adressen versandt werden, sind für Onlinehändler diese Bot-Aktivitäten nicht auf Anhieb erkennbar. Die günstig erworbenen Produkte veräußert der Bot-Betreiber anschließend zum Vielfachen des Ausgabepreises im Internet. Gewinnmargen von 1.000 Prozent sind dabei nicht unüblich.

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Wie funktionieren
Hype-Sales-Bots?

Weit verzweigte Botnetze bilden meist die Basis für das Geschäft mit Hype-Sales-Bots. Die automatisierten Programme können parallel eine Vielzahl von Kaufprozessen anstoßen und abschließen. Da dabei unterschiedlicher IP-Adressen und manipulierte Header-Daten zum Einsatz kommen, sind die automatisierten Anfragen nur schwer von regulären Kunden zu unterscheiden.

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Was sind die Folgen von Hype-Sales-Bots?

Für das Marketing des Verkäufers kommen Hype-Sales-Bots einem Super-GAU gleich. Der Werbeeffekt durch die begehrten Produkte verkehrt sich ins Gegenteil, zurück bleiben enttäuschte Kunden. Das Image und die Reputation des Onlinehändlers können durch Hype-Sales-Bots damit langanhaltend Schaden nehmen. Mit diesen Einbußen müssen betroffene E-Commerce-Unternehmen rechnen:

Wirtschaftliche Schäden

Sind die gewünschten Waren nicht verfügbar, wandern Kunden schnell zur Konkurrenz ab. Erhebliche Umsatzeinbußen drohen für betroffene Onlineshops.

Image-Schäden

Enttäuschte Kunden geben negative Bewertungen für den Händler ab, was wiederum langanhaltende Image-Schäden verursacht.

Marketing-Schäden

Aufwändig geplante und kostspielige Marketing-Kampagnen verlaufen wirkungslos im Sand.

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Welche Branchen sind von Hype-Sales-Bots betroffen?

Hype-Sales-Bots betreffen vorrangig E-Commerce-Unternehmen – unabhängig von Größe und Bekanntheitsgrad. Die Bot-Betreiber haben Interesse an den gefragten Artikeln. Wer diese nun verkauft, spielt eine untergeordnete Rolle. Neben klassischen Online-Shops werden auch Eventshops und die Reisebranche oftmals Opfer von Hype-Sales-Bots.

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Wie können sich Unternehmen vor
Hype-Sales-Bots schützen?

Um zu verhindern, dass Hype-Sales-Bots der eigenen Kundschaft die hochgefragte Ware streitig machen, brauchen Onlinehändler absolute Kontrolle über den Traffic in ihrem Shop. Dabei gilt es, automatisierte Anfragen verlässlich zu identifizieren und schädlichen Bot-Traffic zu blockieren. Für die Umsetzung ist daher eine Bot-Management-Lösung erforderlich, die eine systematische Reglementierung automatischer Anfragen erlaubt. Herkömmliche Firewalls können den Traffic nicht so feingliedrig filtern. Mit Bot Management besitzen E-Commerce-Anbieter dahingegen die Möglichkeit, gewünschte Bots – wie etwa den Google Crawler – auf der Seite zu dulden und gezielt zu strategisch wichtigen Informationen zu leiten, und gleichzeitig schadhafte Zugriffe abzuwehren.

Myra schützt Ihren Webshop vor Hype-Sales-Bots

Myra Security bietet mit der Web Application Security und dem darin enthaltenen Bot Management eine vorgelagerte Schutzinstanz, die Onlineshops vor Hype-Sales-Bots und anderen manipulativen Eingriffen bewahrt. Die hochperformante Myra-Technologie überwacht, analysiert und filtert schädlichen Traffic, noch bevor virtuelle Angriffe einen realen Schaden anrichten.


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