Neu: EU CAPTCHA – DSGVO-konformer Bot-Schutz. Jetzt 3 Monate kostenlos testen.
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Captchas
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Der Einsatz klassischer Captchas zum Schutz von Webdiensten ist nicht unumstritten. Vor allem eingebundene Bild- und Worträtsel schränken die Barrierefreiheit der dahinterliegenden Webapplikation massiv ein. Speziell sehbehinderten Menschen bereiten solche Captcha-Aufgaben große Schwierigkeiten beim Log-in. Akustische Captchas sollen Abhilfe schaffen, stehen jedoch für ihren hohen Schwierigkeitsgrad in der Kritik und sind für Hörgeschädigte ebenfalls problematisch.
Auch im Hinblick auf die Nutzerfreundlichkeit gelten diese traditionellen Rätsel-Captchas als problematisch, da sie einen weiteren Schritt zur Anmeldung auf Webshops und anderen Portalen darstellen. Der zusätzliche Aufwand für potenzielle Kund:innen wirkt sich negativ auf die Konversionsrate aus – zumal Captcha-Aufgaben immer anspruchsvoller werden müssen, um Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz auszugleichen.
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Ein barrierefreies CAPTCHA ist ein CAPTCHA-Verfahren, das von allen Nutzer:innen – unabhängig von Seh-, Hör- oder motorischen Einschränkungen – ohne zusätzliche Hürden bestanden werden kann. Klassische Bild- und Audio-Rätsel erfüllen diese Anforderung in der Regel nicht: Sehbehinderte scheitern an visuellen Aufgaben, Hörgeschädigte an akustischen Alternativen, und für Menschen, die auf Tastatursteuerung oder Screenreader angewiesen sind, werden viele Captcha-Implementierungen zur unüberwindbaren Barriere.
Mit dem European Accessibility Act (EAA) und seiner deutschen Umsetzung, dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), gelten seit dem 28. Juni 2025 verbindliche Anforderungen an die digitale Barrierefreiheit für viele privatwirtschaftliche Anbieter – etwa im E-Commerce, Online-Banking und bei digitalen Dienstleistungen. Der maßgebliche technische Standard ist die WCAG 2.2 auf Konformitätsstufe AA.
Visuelle Bilderrätsel sind für blinde und sehbehinderte Nutzer:innen nicht lösbar.
Audio-Alternativen gelten als schwer verständlich und schließen Hörgeschädigte aus.
Tastatur- und Screenreader-Kompatibilität fehlt häufig, was die Bedienung ohne Maus unmöglich macht.
Jede zusätzliche Interaktion erhöht die Abbruchrate – ein Usability- und Conversion-Problem.
Moderne, barrierefreie CAPTCHA-Lösungen umgehen diese Probleme grundlegend, indem sie ganz auf Rätsel verzichten. Die Unterscheidung zwischen Mensch und Bot erfolgt im Hintergrund – ohne dass Nutzer:innen eine Aufgabe lösen müssen. Dadurch ist der Schutz von vornherein barrierefrei: Es gibt keine visuelle, akustische oder motorische Hürde, die ausgrenzen könnte. Das Myra EU CAPTCHA setzt genau auf diesen Ansatz und verbindet Barrierefreiheit nach WCAG-Maßstäben mit vollständiger DSGVO-Konformität – ohne Bilderrätsel, ohne Tracking, gehostet in Deutschland.
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In der Praxis kommen Captcha-Abfragen primär zum Einsatz, um Missbrauch und Angriffe mittels Credential Stuffing oder Credential Cracking zu vereiteln. Zumeist haben es Cyberkriminelle bei ihren Attacken auf lukrative Konten für Online-Banking oder Payment abgesehen. Klassische Captchas dienen hier als zusätzliche Sicherheitsebene – als alleiniger Schutzwall sind diese Abfragen jedoch weniger geeignet. Für Cyberkriminelle und deren Bot-Armeen stellen herkömmliche Captchas keine unüberwindbare Hürde dar, denn es gibt diverse Methoden, um deren Schutzfunktion zu umgehen:
Moderne Algorithmen
Moderne Algorithmen sind dazu in der Lage, selbst komplexe Captchas zuverlässig zu lösen und schneiden dabei sogar meist besser ab als menschliche Nutzer:innen. Im technologischen Wettlauf sind daher beständig verbesserte Captcha-Verfahren erforderlich, um verlässlichen Schutz zu gewährleisten.
Trojaner
Trojaner können tausendfach Anwender:innen dazu verleiten, Captcha-Abfragen manuell auszufüllen – etwa getarnt als Minigames auf Webseiten oder lokalen Systemen.
Captcha Solving Services
Captcha Solving Services bieten die Auflösung von Captcha-Abfragen als Dienstleistung zu Spottpreisen an und stellen sogar Schnittstellen für die weitere Verarbeitung der Daten zur Verfügung. Die Beantwortung der Captchas übernehmen bei diesen Diensten Armeen von Billiglöhnern, die in Entwicklungsländern die digitalen Rätsel manuell lösen. Per API-Integration lassen sich Captcha Solving Services sogar direkt an die automatisierten Angriffstools der Cyberkriminellen anbinden.
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Bei klassischen Captchas handelt es sich meist um kleine Bild- und Worträtsel, die den automatisierten Zugriff von Bots auf Webseiten unterbinden sollen. Diese Turing-Tests sind darauf ausgelegt, dass lediglich menschliche Nutzer:innen sie erfolgreich meistern. Allerdings verfügen Cyberkriminelle über verschiedene Methoden, um ihre schädlichen Bots an solchen Captcha-Sperren vorbeizuschleusen – etwa durch spezielle Algorithmen, Trojaner oder Captcha Solving Services.
Für eine holistische Kontrolle automatisierter Zugriffe reicht der Einsatz traditioneller Rätsel-Captchas allein daher nicht aus. Hierfür sind umfangreichere Werkzeuge wie Bot Management Services erforderlich, die eine granulare Steuerung von Bots auf den eigenen Websites erlauben. In Kombination mit einer modernen, privacy-first Captcha-Lösung wie dem Myra EU CAPTCHA entsteht ein mehrstufiges Schutzkonzept, das sowohl Sicherheit als auch Nutzerfreundlichkeit berücksichtigt.
Erfahren Sie mehr über Myra EU CAPTCHABjörn Greif
Senior Editor
Björn Greif startete seine Redakteurskarriere 2006 beim IT-Nachrichtenportal ZDNet. 10 Jahre und exakt 12.693 Artikel später engagierte er sich beim deutschen Start-up Cliqz für mehr Privatsphäre und Datenschutz im Web. Vom Datenschutz zur IT-Sicherheit war es dann nur noch ein kleiner Schritt: Seit 2020 schreibt Björn bei Myra über die neusten Trends und Entwicklungen in der Welt der Cybersecurity.