DDoS Angriff

Seit mehr als 20 Jahren nutzen Kriminelle DDoS-Angriffe, um Unternehmen und Institutionen gezielt zu schädigen. Ihre immense Schlagkraft macht sie zu einer unkalkulierbaren, ernstzunehmenden Gefahr. Mit dem DDoS-Schutz von Myra ist Ihre IT-Infrastruktur sicher.

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Was ist „DDoS“?

Ein DDoS-Angriff ist eine spezielle Art der Cyber-Kriminalität. Der Distributed-Denial-of-Service (DDoS) Angriff ist ein „verteilter“ Denial-of-Service (DoS) Angriff, der wiederum eine Dienstblockade darstellt. Diese liegt vor, wenn ein angefragter Dienst nicht mehr bzw. nur noch stark eingeschränkt verfügbar ist. Auslöser ist in den meisten Fällen eine mutwillig herbeigeführte Überlastung der IT-Infrastruktur. Angreifer nutzen diese Art der Cyber-Kriminalität, um von ungeschützten Organisationen Lösegelder zu erpressen oder um andere kriminelle Handlungen durchzuführen, zu vertuschen oder vorzubereiten.

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Wie sieht ein
DDoS-Angriff aus?

Bei einem DDoS-Angriff führen Angreifer die Nichtverfügbarkeit eines Dienstes oder Servers gezielt herbei. Einer der Wege ist das Infizieren von mehreren Rechnern mit Schadsoftware, mit der sie unbemerkt die Kontrolle über diese Computer übernehmen. Die Angreifer missbrauchen dieses infizierte Rechner-Netz, auch Botnetz genannt, ferngesteuert für ihre DDoS-Attacken. Mit dem Botnetz greifen sie parallel ihr Ziel an und beschießen dabei dessen Infrastruktur mit zahllosen Anfragen.

Je mehr Rechner zusammengeschaltet werden, desto schlagkräftiger ist die Attacke. Angegriffene Server ohne DDoS-Schutz sind mit der enormen Anzahl von Anfragen überfordert, ihre Internetleitung ist überlastet. Websites bauen sich nur noch stark verlangsamt auf oder sind überhaupt nicht mehr verfügbar.

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Wer sind die Angreifer?

Ihre Motive für einen DDoS-Angriff sind ebenfalls vielfältig: Erpressung, Schädigung der Konkurrenz, Neid oder politischer Protest. Das Ziel ist jedoch immer dasselbe: Der dahinterstehenden Organisation soll ein möglichst großer Schaden zugesetzt werden.

Einzelne Kriminelle oder Gruppierungen
Politische Aktivisten
Wettbewerber
Unzufriedene Nutzer
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Welche Methoden setzen Angreifer ein?

Cyber-Kriminelle nutzen unterschiedliche Arten von DDoS-Angriffen. Die Methoden lassen sich nach den jeweiligen Schichten ordnen (gemäß dem Open Systems Interconnection Modell für Netzwerkprotokolle, kurz OSI-Modell), auf die der Angriff abzielt.

Eine der häufigsten Methoden ist, Systemressourcen oder Netzwerkbandbreiten zu überlasten (Layer 3 und 4). Als Trend zeichnet sich unter den Cyber-Kriminellen in den letzten Jahren ab, die Angriffe auf die Anwendungsebene (Layer 7) zu verlagern. Muster und Bandbreiten von DDoS-Attacken ändern sich jedoch täglich. Mit dem DDoS-Schutz von Myra sind Sie vor jeglichen Angriffsmustern geschützt.

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Was sind die
Folgen eines Angriffs?

Ein Angriff schadet betroffenen Unternehmen und Institutionen immer, unabhängig von der gewählten Methode. An den Folgen leiden betroffene Organisationen noch Jahre später. Ein effizienter DDoS-Schutz ist deshalb äußerst wichtig.

Wirtschaftliche Schäden

Wenige Minuten offline sein kostet schnell mehrere tausend Euro. Entgangene Gewinne und verpuffte Marketing-Budgets sind nur ein Teil der finanziellen Schäden.

Imageschäden

Nach einem erfolgreichen DDoS-Angriff ist der Reputationsverlust unkalkulierbar groß. Der Wiederaufbau kostet viele Ressourcen und kann Jahre dauern.

Datendiebstahl

Während eines DDoS-Angriffs funktionieren die Systeme nicht mehr in der gewohnten Form. Unter Hoch- bzw. Überlast werden manche Systeme plötzlich angreifbar und eröffnen neue Angriffsvektoren.

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Welche Branchen sind betroffen?

Opfer einer DDoS-Attacke kann jede Branche und jedes Unternehmen unabhängig von seiner Größe werden. Die Frage ist nicht, ob, sondern wann ein Angriff auf das eigene Unternehmen stattfindet und wie schnell dieser entdeckt wird. Im Fokus von Cyber-Kriminellen und -Erpressern stehen E-Commerce-Unternehmen, Banken, FinTech-Unternehmen und Versicherungen, produzierende Unternehmen, Medien oder das Gesundheitswesen. Auch Rechenzentren und Organisationen aus dem öffentlichen Sektor sind beliebte Ziele der DDoS-Angreifer. Die Motive der Kriminellen gehen weit über Lösegeldforderungen hinaus: Mit ihren Angriffen wollen sie Fertigungsanlagen und Produktionsprozesse lahmlegen, die Strom- oder Energieversorgung unterbrechen und Einfluss auf die Berichterstattung nehmen.

Myra DDoS Protection

Wirksamen Schutz vor einem DDoS-Angriff gewährleisten nur professionelle Lösungen. Die Security-as-a-Service (SECaaS) Plattform von Myra versteckt die IP-Adressen Ihrer Server hinter einem Filtersystem. Intelligente Algorithmen filtern den Traffic, weit bevor dieser Ihre Applikationsserver erreicht. Erkennen diese Algorithmen eine Attacke, setzen unmittelbar Abwehrmechanismen ein. Valider Traffic (z. B. Kundenanfragen) wird weiterhin ungehindert an Ihre Applikationsserver durchgereicht. Durch weltweites Caching und Content-Optimierung wird die Auslieferung Ihrer Webseite beschleunigt – selbst im Angriffsfall.

Für Sie bedeutet das: zuverlässiger Schutz vor DDoS-Angriffen und hochverfügbare Websites. Für Ihre Kunden heißt das: optimale Performance bei der Verwendung Ihrer Webseite – egal ob im Normal- oder im Angriffsfall.

 

Verschwiegen

Die Myra DDoS-Schutzlösung ist vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nach ISO 27001 auf der Basis von IT-Grundschutz zertifiziert. Damit bescheinigt die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde, dass unser DDoS-Schutz die Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität der Informationen gewährleistet.
Wichtig für Betreiber Kritischer Infrastrukturen (KRITIS): Myra ist weltweit der erste und bisher einzige qualifizierte DDoS-Mitigation-Dienstleister, der alle Leistungsmerkmale des BSI im vollen Umfang erfüllt.


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