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In Zeiten reduzierter Mobilität übernimmt der E-Commerce in weiten Teilen die Rolle des Einzelhandels. Es gilt, die Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern zu versorgen und eine reibungslose Lieferkette für medizinische Güter sicherzustellen.

Die Corona-Pandemie hat global zu großen Einschränkungen im sozialen und gesellschaftlichen Leben zahlloser Menschen geführt. In Deutschland und vielen weiteren Ländern haben die Behörden Ausgangsbeschränkungen, Versammlungsverbote oder sogar Ausgangssperren verhängt. Restaurants, Cafés und die meisten anderen Geschäfte bleiben vorerst geschlossen, um die Ausbreitung von COVID-19 zu verlangsamen.

Wer schon mit dem Virus infiziert ist, muss zum Schutz anderer Bürger/innen in häuslicher Quarantäne verweilen. Diese Personen sind auf den Online-Handel und Lieferdienste angewiesen, die dringend benötigte Waren bis vor die Haustür liefern.

E-Commerce greift stationärem Handel unter die Arme

Wie der Branchenverband Bitkom berichtet, hat der Freistaat Bayern bereits explizit darauf hingesteuert, dass der Online-Handel in der Krise Aufgaben des stationären Handels übernimmt. So bieten etwa erste Dienste die Zustellung ohne Kundenkontakt an, bei der online bezahlte Ware nach dem Klingeln an der Haustür abgestellt wird. Auf diese Weise lässt sich die Versorgung mit Waren sicherstellen und gleichzeitig das Risiko für Verbraucher und Zusteller reduzieren.

Lager für Notsituationen gerüstet

Darüber hinaus haben E-Commerce-Anbieter ihre Lagerhallen für die neue Notsituation angepasst. Dort müssen Luxusgüter nun Platz machen für Waren des alltäglichen Bedarfs sowie für medizinische Produkte. Durch diesen Schwenk in der Strategie verlängern sich zwar die Lieferzeiten für so manches Smartphone – dafür sind Lebensmittel, Hygieneartikel und andere Bedarfsgüter vorrätig.

Stabiles Internet und Logistik zählen

Damit der E-Commerce die Versorgung der Bürger decken kann, müssen die Dienste im Netz erreichbar bleiben. Hohe Lastspitzen infolge der massiv gestiegenen Nachfrage von Produkten im Netz können Webshops lahmlegen. Und auch das Internet selbst gelangt an seine Belastungsgrenzen. Schon jetzt beschränken beispielsweise viele Streaming-Dienste die Übertragungsqualität zugunsten niedrigerer Bandbreiten, um die engen Kapazitätsreserven der Infrastruktur nicht auszureizen.

Ebenfalls kritisch für einen funktionsfähigen Online-Handel in Notsituationen sind die Lieferwege für den Warentransport. Diese müssen sowohl innerhalb Deutschlands sowie auch im europäischen Binnenmarkt unbedingt frei bleiben. Von den Lieferketten sind neben dem Handel auch maßgeblich Gesundheitseinrichtungen, die Industrie und das Gewerbe abhängig. Daher kommt der Logistik eine essenzielle Schlüsselrolle zu.

Myra Security hält E-Commerce am Laufen

Die Lösungen von Myra rüsten Online Händler für plötzliche Lastspitzen im Webshop. Die hochperformante Plattform beschleunigt die Auslieferung von Web-Inhalten und senkt gleichzeitig die Last auf den Servern. Zudem reinigt Myra den Traffic, sodass bösartige Bots oder Angriffe dem Online-Shop nichts anhaben können.

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