Seite wählen

Bequemes Online-Shopping auf der Couch statt Gedränge im Einkaufszentrum: Internetdienste sind aus unserer modernen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Aber Vorsicht, auch online muss man sich vor virtuellen Taschendieben und Betrügern schützen.

Die Digitalisierung umfasst alle Bereiche unserer modernen Gesellschaft und bietet damit Cyberkriminellen eine nahezu unerschöpfliche Quelle an möglichen Angriffspunkten. Allein im E-Commerce wurde laut einer Untersuchung des Branchenverbandes Bitkom schon jeder fünfte Nutzer in Deutschland schon einmal Opfer eines Betrugsversuchs. Bei 13 Prozent der Befragten sollen zudem Bezahldaten im Anschluss an einen Online-Kauf missbraucht worden sein.

Gütesiegel für Internet-Standards

Um sich vor solchen Angriffen zu schützen, sollten Verbraucher zunächst die Seriosität der Internetplattform prüfen. Die Einhaltung gängiger Sicherheits- und Datenschutzstandards signalisieren etwa die Gütesiegel von Trusted Shops, TÜV, EHI oder IPS. In der Regel sind die Siegel verlinkt und verweisen auf die erzielten Ergebnisse auf den Bewertungsportalen und Prüfstellen. Sind hingegen keine Links vorhanden, deutet das auf eine Fälschung der Zertifikate hin. Wer auf Nummer sicher gehen will, verifiziert die Gütesiegel selbst bei den Bewertungsportalen.

Da die oben genannten Gütesiegel und Zertifizierungen für Online Händler allerdings auch mit hohen Kosten verbunden sind, verzichten speziell Start-ups oftmals auf eine solche Kennzeichnung. Das bedeutet nicht, dass diese Jungunternehmen zwangsläufig eine unsichere Webseite betreiben. Bei Ungewissheit können Kunden auf den Käuferschutz von Zahlungsdienstleister wie Amazon Pay, Barzahlen, Klarna, PayPal oder Paydirekt zurückgreifen. Allerdings sind die in den Käuferschutzprogrammen definierten Klauseln nicht sehr konkret definiert und rechtlich nicht bindend. Als Basisschutz für die virtuelle Shopping-Tour taugen sie aber allemal.

Gesundes Misstrauen
Spam- und Phishing sind ebenfalls ein großer Gefahrenherd im E-Commerce. Betrüger senden massenweise gefälschte E-Mails im Namen von Amazon, Ebay, Otto und anderen großen Shopping-Plattformen aus, um wertvolle Kundendaten abzugreifen. In den Nachrichten bitten die Betrüger beispielsweise um die Aktualisierung der Zugangsinformationen. Die in den Mails enthaltenen Links führen allerdings zu manipulierten Webseiten, von wo aus die Logindaten erbeutet werden.

Eine solche Phishing-Attacke lässt sich bereits mit etwas Misstrauen aushebeln. Sobald per Mail nach einer erneuten Verifizierung oder Aktualisierung von Nutzerdaten gefragt wird, sollten die Alarmglocken läuten. Die meisten seriösen Anbieter würden niemals solche Anfragen über eine E-Mail aussenden. Im Zweifelsfall sollten Anwender die betreffende Webseite direkt über den Browser aufrufen und prüfen, ob Handlungsbedarf herrscht. Wichtig: Niemals hierfür den Link innerhalb einer E-Mail benutzen. Diese Weiterleitungen können zu schädlichen Seiten führen.

Auch die Anbieter sind bei IT-Sicherheit gefragt

Selbst wenn Online-Shopper alle sicherheitsrelevanten Verhaltensregeln im Netz befolgen, können sie immer noch Opfer von Cyberkriminellen werden, die direkt den Online-Shop ins Visier nehmen und über automatisierte Bots Logindaten von Kunden abgreifen und manipulieren.

Schutz nach Maß

Um Online-Shops vor solchen Angriffsszenarien zu schützen, ist der Einsatz spezieller IT-Sicherheitslösungen erforderlich. Myra Security bietet maßgeschneiderte Technologien zum Schutz des Online-Handels. Die smarten Tools wehren effektiv schädlichen Traffic, unerwünschte Bots, Hacker-Angriffe und Malware ab.

Weitere Informationen bietet hierzu etwa unser Whitepaper zum Thema Bot Management.

Diesen Artikel teilen