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Neben der Weihnachtszeit, dem Black Friday und Cyber Monday zählt der Valentinstag zu den umsatzträchtigsten Events im E-Commerce. Damit das Marketing-Spektakel wirklich den erwarteten Umsatz liefert, sollten Online-Händler ihre Webshops im Vorfeld gut vorbereiten.

Sichere, leistungsfähige Internetanwendungen sind das Fundament des E-Commerce. So ist etwa eine niedrige Latenzzeit entscheidend, denn schon ein um wenige 100 Millisekunden verzögerter Seitenaufbau verschlechtert die Conversion Rate erheblich. Noch dramatischere Auswirkungen haben Stabilitätsprobleme, die etwa den Checkout verhindern oder die gesamte Webseite lahmlegen. Neben den direkten Umsatzeinbußen fallen hier vor allem langfristige Imageschäden ins Gewicht. Einmal verlorenes Vertrauen bei Kunden und Geschäftspartnern lässt sich nur unter hohen Anstrengungen zurückgewinnen.

Abhilfe schafft bei Performance-Problemen ein ausreichend dimensionierter Webserver, der selbst zu Lastspitzen immer noch genügend Reserven bereithält, um die ankommenden Anfragen schnell zu beantworten. Ebenfalls empfehlenswert ist der Einsatz eines CDN (Content Delivery Networks), das häufig benötigte Medieninhalte wie Bilder oder Videos im performanten Cache speichert und blitzschnell ausliefert. 

Angriff auf den Webshop

Doch selbst wer über eine ausreichend dimensionierte Hardware verfügt, kann bei Shopping-Events und Rabattaktionen empfindliche Ausfälle durch digitale Angriffe erleiden. Schadhafter Traffic, der durch bösartige Bots oder zielgerichtete Hacker-Angriffe verursacht wird, zwingt selbst den performantesten Webshop in die Knie. Wird ein ungesicherter Webshop beispielsweise von einer sogenannten DDoS-Attacke ins Visier genommen, brechen die Webserver meist in kürzester Zeit zusammen.

DDoS steht für Distributed Denial of Service und bezeichnet eine verteilte Dienstblockade, bei der ein Server von einem großen Zusammenschluss an Rechensystemen mit schadhaften Anfragen überhäuft wird. Diese DDoS-Attacken verursachen eine riesige Traffic-Last, die sogar die Kapazitäten großer Webshops um ein Vielfaches sprengt. Wir beobachten in unseren Live-Analysen an Tagen wie dem Black Friday eine um bis zu 400% erhöhte Rate an bösartigem Traffic. Ungeschützte Online-Shops gehen dabei regelmäßig in die Knie, was zu massiven Umsatzeinbrüchen führt.

Boshafte Besucher auf der Seite

Ebenfalls schadhaften und gleichzeitig sehr teuren Traffic verursachen automatisierte Programme (Bots) von skrupellosen Wettbewerbern und Cyberkriminellen. Diese autonomen Werkzeuge haben es beispielsweise auf den wertvollen Content der Webseite abgesehen und greifen selbständig Texte, Bilder, Videos und ganze Preisgefüge aus dem Webshop ab. Auf diese Weise können Kontrahenten ohne viel Aufwand tausende von Produktseiten kopieren und die Preise des Opfers unterbieten. Die Bots begnügen sich bei ihren Streifzügen durch den Shop aber nicht nur auf gängige Produkte. Auch unpopuläre Seiten werden gescannt, was zu teurem Traffic auf dem Origin-Server führt.

Verlässlicher Schutz für Online-Händler

Um den eigenen Webshop vor DDoS-Angriffen und schadhaften Bot-Traffic zu bewahren, ist der Einsatz hochspezialisierter Schutzlösungen im Verbund mit einer schlagkräftigen Infrastruktur erforderlich.

Die eigens von Myra Security entwickelten Schutztechnologien sind speziell für die Ansprüche des Online-Handels konzipiert. Zuverlässig filtern die Lösungen in Echtzeit schadhaften Traffic bevor die virtuellen Angriffe einen realen Schaden bei Händler und Kunden verursachen.

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