Der Tag nach Thanksgiving, dem amerikanischen Erntedankfest, wird als Black Friday bezeichnet. Er bildet den Auftakt in das umsatzstarke Weihnachtsgeschäft. Stationärer wie Online-Handel locken mit hohen Rabatten und Sonderangeboten. Doch warum heißt er „Schwarzer Freitag“? Der Ursprung des Namens ist in der Tat düster und liegt weit zurück.

Am 24. September 1869 platzte an der New Yorker Börse eine Spekulationsblase und der folgende Gold- und Aktiencrash ging als „Black Friday“ in die Annalen ein. Die Polizei von Philadelphia verwendete den Begriff in den 1950er Jahren erstmals für den Freitag nach Thanksgiving. Sie beschrieb damit das an diesem Brückentag übliche Verkehrschaos und die überfüllten Geschäfte. „Black Friday“ wurde zum Synonym für genau diesen Freitag im Jahr und erst 30 Jahre später konnten Händler die ursprüngliche, negative Assoziation abstreifen. Seither steht der „Black Friday“ für den Tag, an dem sie endlich schwarze Zahlen schreiben, also Gewinn erzielen.

Umsatzstärkste Tage des Jahres
Auch in Deutschland hat sich das Black-Friday-Wochenende als Umsatzgarant etabliert. Der Handelsverband Deutschland (HDE) geht davon aus, dass 2019 am Black Friday und dem folgenden Cyber Monday 3,1 Milliarden Euro umgesetzt werden, ein Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Händler sind sich der enormen Bedeutung bewusst.
Festtage auch für Cyber-Kriminelle
​Im Weihnachtsgeschäft wenige Minuten offline zu sein kann für manche Online-Shops existenzbedrohend sein. Das wissen auch Kriminelle. Durch die ohnehin hohe Auslastung der Web-Server reichen schon Attacken mit geringer Bandbreite aus, um ungeschützte Websites und Anwendungen in die Knie zu zwingen.
Um einen Blackout am „Black Friday“ zu vermeiden, sind Schutzmaßnahmen essenziell. Dafür eignet sich ein hoch-skalierbarer DDoS-Schutz in Echtzeit, der bei Bedarf um eine Web Application Firewall (WAF) ergänzt werden kann. So können echte Kunden ungestört shoppen – schädliche Bots und Kriminelle bleiben draußen.

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